Elektronisches Rezept Glossar Telematik-Infrastruktur


Elektronisches Rezept (eRezept)

Das eRezept ist in §291a SGB V als Pflichtanwendung deklariert und muß durch die Einführung der eGK realisiert werden. Technisch gesehen kann das eRezept sowohl auf der Karte wie Online auf Servern nach der Ausstellung durch den Arzt vor der Einlösung gespeichert werden. Gegenwärtig werden ca. 700 Millionen ausgestellte medizinische Rezepte, die pro Jahr im deutschen Gesundheitswesen ausgestellt werden, in Arztpraxen, Apotheken und Apothekenrechenzentren bis zu fünfmal angefasst und neu bearbeitet. Hier wird ein Einsparpotential bzgl der Kosten erwartet. Dennoch muss beachtet werden, dass das eRezept nicht per se zu einer Kostensenkung beitragen kann. Die Ausstellung eines eRezeptes ist nämlich für den Arzt zeitaufwendiger als die des Papierrezeptes (Unterschriftskürzel schneller als Signatur; das eRezept verlangt eine Signatur je Medikament; die beliebten vorausgefüllten Rezeptformulare sind nicht mehr möglich). Wichtig ist deshalb unter anderem, dass dem Arzt sowohl die Stapel- wie auch Komfortsignatur zur Verfügung gestellt wird, so dass diese Aufwandsnachteile minimiert werden.
Die Realisierung des eRezepts ist aufgrund der Umsetzungsprobleme zunächst zurückgestellt.
Zurück zur Seitenübersicht

   

DE-Domains institutionskarte und praxisausweis zu verkaufen

Website Promo
TI Glossar |  Institutionskarte |  Zahnärztin Angelika Lee in Roetgen |  Prophylaxekurse Korschenbroich |  Glossar Telematik-Infrastruktur  |  FAQ und Glossar SMC-B |  Craniosakrale Osteopathie / Heilpraktikerin Gerlinde Lüthje in Grevenbroich