Pairing Glossar Telematikinfrastruktur Praxisausweis SMC-B


Pairing

Initiales Pairing des eHealth-Terminals mit dem Konnektor: Zur Kopplung des Kartenterminals und des Konnektors müssen beide zunächst miteinander bekannt gemacht werden. Dies geschieht beim sogenannten Pairing, das vom Administrator am Konnektor durchgeführt werden muss. Vor dem Pairing muss das anzuschließende Terminal vom Admin auf Unversehrtheit untersucht werden. Sinn des Pairings ist, dass ein Terminal der Praxis nicht heimlich gegen ein manipuliertes Terminal ausgetauscht werden kann
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Praxisausweis

Eine SMC-B für Zahnärzte und Ärzte wird auch als Praxisausweis, ggf auch als Institutionskarte oder Institutionsausweis bezeichnet. Dieser wird in der Telematikinfrastruktur (TI) benötigt, um eine Praxis an einem TI-Zugangsdienst "anzumelden". Auch im direkten Zugriff auf die eGK spielt der Praxisausweis eine entscheidende Rolle, da er entsprechende CV-Zertifikate für den Zugriff auf die Gesundheitskarte enthält. Für die Ausgabe des Praxisausweis für Vertragszahnärzte ist die jeweilige KZV zuständig.

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Praxisausweis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen

Doppelapprobierte Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen können sowohl einen ärztlichen Praxisausweis wie auch einen zahnärztlichen Praxisausweis beantragen. Nur eine von beiden wird in der Praxis benötigt.
Empfohlen wird die Beschaffung einer ärztlichen SMC-B, da diese Karte in ein paar Ausnahmefällen mehr Zugriffsrechte hat -beispielsweise Zugriffsrechte auf Organspendenachweis.
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Praxisverwaltungssystem (PVS)

Software, die in Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verwaltung der Patientendaten, Ausstellung von Verodnungen usw. eingesetzt werden.
Verwaltungsprogramme in Apotheken werden AVS (Apothekenverwaltungssystem) genannt; Systeme in Krankenhäusern KIS (Krankenhausinformationssystem)
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Primärsystem

Im Kontext der Telematik-Infrastruktur werden Systeme, die bei Leistungserbringern eingesetzt werden als Primärsysteme bezeichnet. Ausprägungen davon sind Praxisverwaltungssysteme (PVS) bei dem niedergelassenen Arzt, ein Krankenhausinformationssystem (KIS) oder ein Apothekenverwaltungssystem (AVS)
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Prüfungsnachweis

Der Prüfungsnachweis wird durch den Konnektor nach Prüfung einer eGK erzeugt und verschlüsselt auf die eGK geschrieben. Zusätzlich muss der Prüfungsnachweis vom Konnektor an das Praxisverwaltunssystem(PVS) übergeben werden.
Der Prüfungsnachweis ist dabei ein Datensatz, der der PRaxis zum Nachweis einer durchgeführten Onlineprüfung und -aktualisierung dient. Die Mitteilung der durchgeführten Prüfung ist Bestandteil der zu übermittelnden Abrechnungsunterlagen nach § 295 SGB V.
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Prüfungsnachweis-Ergebnis

Wird durch Stecken der eGK ein Prüfungsnachweis generiert und im PVS abgelegt, gilt die gesetzlich erforderliche Prüfung als durchgeführt. Das trifft auch zu, wenn das Ergebnis der Prüfung technische Fehler enthält.
Die folgende Übersicht zeigt die möglichen Prüfungsnachweis-Ergebnisse:

  • 1 = Aktualisierung durchgeführt Bei der Krankenkasse des Versicherten lagen neue Daten vor. Diese wurden erfolgreich auf der eGK aktualisiert.
  • 2 = Keine Aktualisierung erforderlich Bei der Krankenkasse des Versicherten lagen keine neuen Daten vor. Eine Aktualisierung der eGK war nicht erforderlich.
  • 3 = Aktualisierung technisch nicht möglich Es ist keine Online-Verbindung möglich. Es konnte nicht ermittelt werden, ob neue Daten vorlagen, z. B. weil der Fachdienst der Kasse nicht erreichbar war. Die Daten konnten nicht aktualisiert werden.
  • 5 = Onlineprüfung des Authentifizierungszertifikats technisch nicht möglich Das Authentifizierungszertifikat kann aus technischen Gründen nicht online überprüft werden.
  • 6 = Aktualisierung technisch nicht möglich und maximaler Offline-Zeitraum überschritten Der maximale Offline-Zeitraum des Konnektors wurde überschritten. Es werden sicherheitsbedingt bis zur Aktualisierung des Konnektor keine VSDM-Anfragen mehr durchgeführt.

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Pseudonym (PN)

Von griech. pseudonymos = "mit falschem Namen". Ein Pseudonym ist im Ursprung ein Ersatzname anstelle des echten Namens zur Verbergung der Identität. In einem X.509 Zertifikat kann innerhalb des Subjects ebenfalls ein Pseudonym verwendet werden. Das Pseudonym muss dann als solches kenntlich gemacht werden. Die wird im Common Name des Subjects durch dir Hintenanstellung von ":PN" erreicht.
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Pseudonymisierung

Die Pseudonymisierung ist das Ersetzen von Identifikationsmerkmalen einer Person innerhalb eines Datensatzes durch ein eindeutiges Kennzeichen (z.B. eine Buchstaben- und/oder Zahlenkombination). Der Sinn des Pseudonymisierens ergibt sich aus § 3 Abs. 6a Bundesdatenschutzgesetz: Pseudonymisieren ist das Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck, die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren. Bei der Pseudonymisierung ist geeigneten Vertrauensstellen weiterhin möglich, vom Pseudonym auf die Person zur+ckzuschliessen. Dies unterscheidet die Pseudonymisierung von der Anonymisierung.
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Public Key Infrastruktur (PKI)

In einer Public Key-Infrastruktur werden kryptographische Schlüssel und digitale Zertifikate ausgestellt. Die Zertifikate verbinden gleichsam die Identität einer Person, Institution oder eines Program ( zb WebServer) mit einem kryptographische Schlüssel. Mit Hilfe dieser Schlüssel und Zertifikate kann dann die Integrität von elektronischen Daten geprüft werden. Ebenso können damit Daten für einen Zertifikatsbesitzer verschlüsselt sowie eine sichere Authentifizierung einer Identität durchgeführt werden.
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PUK - der Personal Unblocking Key (PUK)

PUK ist die Abkürzung von Personal Unblocking Key. Ein(e) PUK dient dazu, eine Chipkarte mit PIN-geschützten Funktionen zu entsperren, wenn mehrmals hintereinander eine falsche PIN (Personal Identifikation Number) eingegeben wurde. Die Anzahl der Versuche zur PIN Eingabe zählt der Retry Counter. Für die Anzahl der PIN Eingabe Versuche ist in der Regel eine Obergrenze gesetzt. Ist diese überschritten, wird durch Eingabe der PUK der Retry Counter wieder auf Null gesetzt werden.
Nicht jede PIN geschützte Chipkarte besitzt auch eine PUK.
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